Leitfaden 02

Nuestra Historia

Erfahrung entsteht durch Geschichte – eine gute Geschichte durch Qualität. Fünf Kapitel, die unsere Familie geformt haben.

Kapitel 1

Alejandro Salamanca

Geboren im Herzen Kolumbiens – in den heißen Straßen von Medellín – wuchs Alejandro Salamanca zwischen Armut, Chaos und einer unausweichlichen Nähe zur Gewalt auf. Schon früh lernte er, dass das Gesetz des Stärkeren in seinem Viertel mehr zählte als jedes geschriebene Wort.

Mit 16 Jahren wurde er zum Boten des Medellín-Kartells, nicht lange danach war er mittendrin – Transporte, Erpressungen, Schutzgelder. Alejandro tat, was getan werden musste. Er war weder der lauteste noch der gefährlichste, aber er war klug, loyal und skrupellos, wenn es sein musste. Schnell stieg er in der Hierarchie auf, doch jeder Aufstieg hat seinen Preis. Ein Hinterhalt, ein Verrat, eine Nacht voller Blut. Seine engsten Hermanos fielen und Alejandro selbst wurde schwer verletzt.

In einem abgelegenen Versteck an der Grenze zu Mexiko begegnete er zum ersten Mal Santa Muerte – nicht als Mythos, sondern als Präsenz, als letzte Zuflucht. In der Verzweiflung vollzog er ein altes Todesritual, opferte Blut, brannte heilige Kräuter und schwor ewige Treue. Er überlebte – doch der Mann, der aus diesem Ritual hervorging, war nicht mehr derselbe. Alejandro war nun El Renacido, der Wiedergeborene. Die Straßen sprachen von ihm im Flüstern, als sei er unsterblich – ein Gespenst des Kartells mit dunklen Augen und einem Schutz, den selbst Kugeln mieden.

Kapitel 2

Cartel de la Muerte

Alles begann 2023 unter der Führung von Pablo Sanches, der die berüchtigte „Rosa Negra“ leitete. Dort war auch Alejandro Salamanca und durfte Zusammenhalt, Liebe und Loyalität kennenlernen. Pablo empfing ihn mit offenen Armen und führte ihn in die Geschäftswelt von Rosa Negra ein.

Dann am 25. Januar 2024 um 21:30 Uhr begegneten einige von Rosa Negra der Santa Muerte. Dies führte dazu, dass sich Rosa Negra am 25. Januar 2024 um 21:30 Uhr auflöste. Nach intensiven Ritualen der Glaubensgemeinschaft von La Santa Muerte entschieden sich die Gründungsmitglieder, ein Kartell auf die Beine zu stellen – im Zeichen des Respekts zu Santa Muerte.

Das Cartel de la Muerte wurde am 29. Januar 2024 um 18:41 Uhr gegründet. Alejandro Salamanca entschied sich, den Weg der heiligen La Santa Muerte zu folgen. Die Situation erschwerte sich, und durch den Druck und fehlende Perspektive entschied er sich, seine Familie im Stich zu lassen und einen Flug in eine andere Stadt zu nehmen. An jenem Tag löste sich das Cartel de la Muerte am 23. April 2024 um 23:30 Uhr auf.

Eine neue Ära begann …

Kapitel 3

Medellín Cartel

Durch die Ernüchterung vieler gläubiger Mitglieder der Santa Muerte entstand das Medellín-Cartel. Der Frust, die Enttäuschung und der Hass gegenüber Pablo Sanchez hinterließen Spuren von Reue.

Alejandro Salamanca konnte der Familie im Aufbau einen großen Mehrwert bieten und wurde durch die Administration zur Leaderschaft (Rang 11) ernannt. Er führte die Familie zu großen Erfolgen, doch konnte er die Leaderschaft nicht durch seine Erfahrung überstimmen, viele Fehler zu meiden.

Durch die zunehmende Waffengewalt beim Medellín-Cartel und die Gier nach mehr Macht entschieden sich einige Mitglieder, das Kartell zu verlassen und in sich zu kehren, um den Brauch von La Santa Muerte wieder entstehen zu lassen. Gier, Waffengewalt, zahllose Entführungen Unschuldiger und die Augen gerichtet auf Hass, Wut und Neid – es drehte sich nur noch darum, der Stärkste der Stadt zu werden. Dies führte dazu, dass sich die Familie auflöste.

Kapitel 4

La Santa Muerte

La Santa Muerte ist nicht nur eine Geschichte, sondern eine fiktive Person, deren Abstammung aus Mexiko kam. Die Wurzeln sind tief in Kolumbien verankert und nach der spanischen Kolonisierung verschmolzen die Vorstellungen vom Tod mit den katholischen Symbolen. La Santa Muerte wurde oft heimlich verehrt, da ihre Anbetung als Irrglaube angesehen wurde.

Ihre Popularität explodierte in den 2000er Jahren, besonders in den armen und von Gewalt geplagten Regionen Kolumbiens. Menschen baten sie um Schutz, Liebe, Gesundheit, Geld und Rache – unter anderem auch Kriminelle aus dem Drogenmilieu.

Schwarz bedeutet Schutz und Macht. Weiß bedeutet Reinheit und Frieden. Rot war Liebe und Leidenschaft, Gold war Reichtum, Grün war Gerechtigkeit und Selbstjustiz. Es dauerte viele Monate, den Draht zu La Santa Muerte zu erstellen. Dies gelang Alejandro Salamanca am 04. April 2024 um 21:29 Uhr auf Galapagos. Das erste Mitglied der Cartel de la Muerte – Pablo Vincenzo – unterzog sich diesem Ritual, im Bewusstsein, sein Leben aufs Spiel zu setzen.

Kapitel 5

Wiedergeburt

Nachts eines Abends erhob sich Alejandro Salamanca und verließ das Versteck, in welchem er seit Monaten untergetaucht war. La Santa Muerte erhob sich und erschien in ihrer heiligen Präsenz mit den Worten: „Fürchte dich nicht, erhebe dich. Deine alten Hermanos erwarten dich in der Stadt, mächtiger, energiegefüllter sowie zielstrebiger als je zuvor. Vergiss deine Gier, Niederlagen und führe dieses Kartell an als Patron.“

Mit den fünf Gründungsmitgliedern entschlossen wir uns, das Cartel de la Muerte wieder auferstehen zu lassen. Die Ziele und Visionen der neuen Cartel de la Muerte schweifen von dem ab, was einst gewesen war. Wir sind sehr redefreudig und probieren alles mit Worten zu klären – um die Fehler des ehemaligen Medellín-Patrons zu vermeiden. Gier, Waffengewalt und Macht sind für das Kartell nicht von Interesse.

Wir konzentrieren uns auf eine qualitative und spirituelle Zukunft. Disziplin sowie Struktur sind ein grundlegendes Fundament, das die Familie abrundet. Die Geschichte, gemischt durch die erlebte Erfahrung, lässt das Cartel de la Muerte in seine alten Fußstapfen treten – mit einer neuen Leaderschaft und besseren Vision.

Und wie die Geschichte weitergeht – entscheidet ihr!

« La historia continúa »